Viele Artists denken beim Thema Fördergelder automatisch an große Kulturstiftungen oder nationale Programme. Was dabei häufig übersehen wird: Eine der zugänglichsten und realistischsten Geldquellen liegt direkt vor der eigenen Haustür – die kommunale Kulturförderung. Städte, Gemeinden und Kantone unterstützen jedes Jahr tausende kulturelle Projekte. Dazu gehören nicht nur Theater oder klassische Konzerte, sondern auch moderne Musikprojekte, EPs, Alben und sogar einzelne Singles. Und das Entscheidende: Es handelt sich in den meisten Fällen um echte Zuschüsse, nicht um Kredite. Das Geld muss also nicht zurückgezahlt werden.
In diesem Blogartikel gehen wir auf folgende Punkte ein:
Was viele Artists nicht wissen
Kommunale Kulturförderung ist deutlich breiter aufgestellt, als viele vermuten. Gefördert werden unter anderem:
Musikproduktionen (Singles, EPs, Alben)
Studioaufnahmen & Mixing / Mastering
Musikvideos
Release-Events & Konzerte
kulturelle Konzepte mit lokalem Bezug
Gerade bei größeren Projekten spielt der kulturelle Mehrwert eine wichtige Rolle – etwa die Förderung junger Künstler, die regionale Szene oder die kulturelle Vielfalt einer Stadt.
Offizielle Stellen wie das Bundesamt für Kultur oder nationale Plattformen wie Pro Helvetia zeigen, wie breit Musikförderung in der Praxis ausgelegt ist – auch auf regionaler Ebene.
Förderstellen denken nicht in Streams, sondern in kulturellem Beitrag.
Warum kommunale Förderung so attraktiv ist
Im Vergleich zu großen Programmen bietet die regionale Förderung klare Vorteile:
Sie ist persönlicher, weniger überlaufen und deutlich zugänglicher. Häufig reicht bereits eine strukturierte Projektbeschreibung, ein grober Budgetplan und ein realistischer Zeitrahmen.
Viele Kommunen veröffentlichen ihre Förderprogramme direkt auf offiziellen Stadtportalen, etwa über zentrale Kulturförderungsseiten der Kommunen oder regionale Kulturämter.
Vier- bis fünfstellige Beträge sind dabei realistisch – vor allem bei sauber vorbereiteten Projekten.
Der wichtigste Punkt: Vorbereitung schlägt Talent
Jede Stadt, jede Gemeinde und jeder Kanton arbeitet mit eigenen Fördertöpfen, Fristen und Bewertungskriterien.
Erfolgreiche Anträge enthalten fast immer:
eine klare Projektbeschreibung
einen regionalen Bezug
einen realistischen Kosten- & Finanzierungsplan
eine frühe Kontaktaufnahme
Viele Förderstellen beraten sogar aktiv vor der Antragstellung – insbesondere über lokale Kulturämter oder Plattformen wie kulturfoerderung.org.
So findest du passende Förderstellen
Der einfachste Weg:
Suche bei Google nach:
„Kulturförderung + Stadt“
„Kulturförderung + Kanton“
Fast jede Kommune betreibt dafür eigene Unterseiten oder verweist auf offizielle Portale wie:
In vielen Fällen reicht zunächst eine kurze E-Mail mit einer Projektidee, um zu klären, ob dein Vorhaben grundsätzlich förderfähig ist.
Fördergelder sind Teil professioneller Artist-Planung
Förderungen sind kein Bonus.
Sie sind Teil einer professionellen Finanzierungsstrategie.
Managements und strukturierte Artists kalkulieren Fördermittel genauso ein wie Studio-Kosten, Marketingbudgets oder Release-Planung.
Nicht nur Reichweite.
Nicht nur Labels.
Nicht nur Eigenkapital.
Sondern auch öffentliche Fördermittel.
Fazit: Geld liegt näher, als viele denken
Wenn du Musik ernsthaft betreibst, solltest du Fördergelder für Artists nicht dem Zufall überlassen.
Die Chancen stehen gut.
Die Beträge sind relevant.
Der Aufwand ist überschaubar – mit Struktur.
Und manchmal reicht bereits eine gute Projektbeschreibung, um den finanziellen Grundstein für dein nächstes Release zu legen.
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