DYSTO IM WOCHENBLATT

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Der 25-jährige Münchensteiner Dysto rappt Mundart und präsentiert Ende Januar sein erstes Album.

Von: Axel Mannigel

An was denken Sie, wenn Sie Dysto lesen? Dystopie? Einen griffigen Namen zu finden, der für sich stehen kann und etwas aussagt, ist gar nicht so einfach. Das weiss jeder, der schon einmal einen solchen gesucht hat. Der Musiker und Mundartrapper Dysto, der mit bürgerlichem Namen Monther Madkour heisst, nannte sich am Anfang seiner Karriere «Worldchanger». «Da kamen dann immer solche Sprüche wie ‹Du willst doch die Welt retten, mach mal!›», erzählt Dysto rückblickend. Als er den Namen ändern wollte, habe er zunächst an Utopie gedacht. «Momentan scheint die Zukunft aber nicht so rosig … Ich bin kein Pessimist, dennoch denke ich, wir müssen bald etwas ändern, wenn wir weiter überleben wollen.» Also von Utopie zu Dystopie und von dort zu Dysto. Als solcher macht er Musik und bringt nach einigen Singles und EPs bei Spotify und iTunes am 29. Januar sein erstes Album «Affekt» beim jungen Arlesheimer Plattenlabel Limit Music heraus. Die elf Tracks wollen zum Nachdenken anregen, zur Veränderung, sie hinterfragen und machen Mut.

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